Kieferschmerzen

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

In Deutschland leiden rund 7 Millionen Menschen an funktionellen Störungen des Kauapparates. Durch kausale funktionsdiagnostische und -therapeutische Maßnahmen betreiben wir eine Ursachenforschung und können effektive therapeutische Schritte einleiten.
Eine Aufklärung über die Krankheitszusammenhänge und eine korrekte Diagnosestellung ist der erste wichtige Schritt für eine positive Beeinflussung des Krankheitsgeschehens. Eine schriftliche Anleitung zur Selbstbeobachtung sollte als obligate Hilfe im Prozess der Bewusstwerdung und aktiven Überwindung von Parafunktionen dienen.
Verspannungen der Kaumuskulatur können effektiv durch eine ausgleichende Schienentherapie reduziert werden. Bewährt haben sich in unseren Händen individuell angepasste okklusale Aufbissbehelfe (Schienen). Durch eine Okklusionsschiene oder ein anders gestalteter Aufbissbehelf werden die Kiefergelenke entlastet und Kiefergelenks- und Kaumuskulaturstörungen mit destruierenden Einflüssen effektiv vorgebeugt.
Physiotherapeutische Maßnahmen und/oder die Einnahme schmerz- und entzündungshemmender Medikamente in akuten Phasen kann das Therapiespektrum sinnvoll ergänzen und zu einer Linderung der Beschwerden beitragen.
In vielen Fällen ist für eine umfassende Diagnose und Therapie der oben genannten Beschwerden eine fachübergreifende Zusammenarbeit mit Ärzten, Zahntechnikern, Kieferorthopäden, Orthopäden, HNO-Ärzten und Physiotherapeuten für eine erfolgreiche Therapie obligat.