Zahntrauma

Jedes dritte bis vierte Kind erleidet bis zu seinem 16. Lebensjahr einen Zahnunfall. Meist sind durch den Unfall die oberen Schneidezähne betroffen. Das Aussehen kann zum Teil erheblich beeinträchtigt sein.
Durch richtiges Verhalten nach Zahnunfällen können schwerwiegende Folgen beträchtlich gemildert werden.

Über das Thema ‚Unfallbedingte Verletzungen von Zähnen‘ und insbesondere über das richtige Verhalten nach Unfällen mit Zahnverletzungen klärt die Website www.zahnrettungsbox.info auf.

Ein Frontzahntrauma ist sehr häufig bei Kindern und Jugendlichen. © bramgino / Fotolia.com

Die wichtigstenHandlungsempfehlungen haben wir Ihnen auch hier zusammengestellt:

  • Ruhe bewahren und schnell handeln
  • Zahn/Zahnstück sofort suchen
  • Den ausgeschlagenen Zahn nur an der Zahnkrone – nicht an der Zahnwurzel anfassen
  • Nicht säubern oder desinfizieren
  • Zahn sofort in die miradent SOS Zahnbox geben
  • Bei starker Blutung Mull (Gaze) oder sauberes, fusselfreies Textilstück (z.B. Stofftaschentuch) aufdrücken, äußerlich kühlen
  • Schnellstmöglich Zahnarzt oder Zahnklinik aufsuchen

Zahntraumen vorbeugen – mit individuell hergestelltem Mundschutz

Während Helme beim Fahrradfahren und Skilaufen, Ellbogen- und Knieschützer beim Inlineskaten und Schienbeinschützer beim Fußballspielen mittlerweile zum alltäglichen Bild gehören, bleibt der Mund mit Zähnen, Kiefern und den Weichteilen bei den meisten sportlichen Aktivitäten auch heutzutage meist ohne Schutz [9,10,26]. Studien belegen, dass zirka ein Drittel der orofazialen Verletzungen beim Sport passiert [12,20,28] – auch bei Freizeitsportlern.

Sportbedingte Zahn, Mund- und Kieferverletzungen können durch das Tragen einen guten Mundschutzes nicht nur eingeschränkt, sondern vielfach effektiv vermieden werden. Neben der Schutzwirkung für die Zähne und die Mundschleimhaut wird gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung der Lippen, der Zunge, des Ober- und des Unterkiefers sowie der Kiefergelenke gesenkt. Ein individuell angefertigter Mundschutz kann insbesondere bei Kampf- und anderen Risikosportarten wie Skifahren, Hockey, Handball und Inlineskating folgenschwere und kostenintensive Behandlungen beim Zahnarzt vermeiden. Deshalb gilt auch hier: Vorbeugen ist besser als heilen!
Den Sport-Mundschutz gibt es in unterschiedlichen Härtegraden, passend zur jeweiligen Sportart. Sie können ihn auch in Ihren Lieblings- oder Veriensfarben wählen.